Man ist nicht das, was man isst. Man ist das, was man aufnimmt.
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Sie achten auf Ihre Gesundheit, entscheiden sich bewusst für frische (biologische) Produkte, nehmen zusätzliche Vitamine oder Mineralstoffe zu sich und investieren so langfristig in eine bessere Gesundheit. Dennoch stellen Sie fest, dass die Einnahme von mehr Vitaminen und Mineralstoffen nicht automatisch zu besseren Ergebnissen führt. Das liegt daran, dass es bei der Gesundheit Ihres Körpers nicht so sehr darauf ankommt, was Sie zu sich nehmen, sondern vielmehr darauf, was Ihr Körper tatsächlich aufnehmen kann.
Es gibt einen wichtigen Hilfsstoff, der Ihrem Körper dabei hilft und im Mittelpunkt dieses Artikels steht: Fulvosäure.
Ich möchte Ihnen ein Thema näherbringen, über das überraschend wenig gesprochen wird: die Bioverfügbarkeit von Vitaminen und Mineralstoffen. Was nützen Ihnen schließlich wertvolle Nährstoffe, wenn sie letztendlich Ihre Zellen nicht erreichen?
Warum Ernährung allein nicht ausreicht
Unser Körper ist ein beeindruckendes System. Jede Sekunde finden bei 37 Grad Celsius Millionen chemischer Reaktionen statt. Keine Maschine auf der Welt kann dies nachahmen. Für diese Prozesse werden Proteine, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente benötigt.
So unterstützt Magnesium Hunderte von enzymatischen Prozessen, Cholesterin hat mehr als 50 Funktionen, Eisen ist wichtig für die Sauerstoffaufnahme und Zink ist wichtig für die Wundheilung und das Immunsystem.
Bevor diese Nährstoffe jedoch ihre Wirkung entfalten können, müssen sie zunächst einige Schritte durchlaufen. Sie müssen aus der Nahrung freigesetzt, über den Darm aufgenommen, durch den Körper transportiert und schließlich den Zellen zur Verfügung gestellt werden, die sie benötigen.
Das bedeutet, dass es bei der Ernährung nicht nur darum geht, was auf Ihrem Teller liegt, sondern auch darum, was Ihr Körper letztendlich verwerten kann. Immer mehr Forschungsarbeiten konzentrieren sich daher nicht nur auf die Nährstoffe selbst, sondern auch auf die Faktoren, die deren Verfügbarkeit im Körper beeinflussen.
Die vergessene Verbindung zwischen Boden und Ernährung
Um diese Geschichte richtig zu verstehen, müssen wir zu den Ursprüngen unserer Ernährung zurückkehren: dem Boden, in dem unser Gemüse wächst und auf dem unser Vieh aufgezogen wird. In einem gesunden Boden arbeiten Milliarden von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen in einem komplexen Ökosystem zusammen. Sie helfen den Pflanzen dabei, Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen, und spielen eine entscheidende Rolle im natürlichen Mineralstoffkreislauf.
Beim Abbau organischer Stoffe entstehen verschiedene natürliche Verbindungen wie Humus und Fulvosäure. Fulvosäure ist Bestandteil des Humus: der fruchtbaren obersten Bodenschicht, die für das Pflanzenwachstum unverzichtbar ist. Sie entsteht, wenn Pflanzenreste über einen langen Zeitraum hinweg durch Mikroorganismen abgebaut werden.
Obwohl diese Verbindung bereits seit Millionen von Jahren in der Natur vorkommt, hat das Interesse daran in den letzten Jahren stark zugenommen. Nicht, weil es sich um eine neue Entdeckung handelt, sondern weil Forscher immer mehr Erkenntnisse darüber gewinnen, welche Rolle natürliche Bodenverbindungen möglicherweise innerhalb biologischer Systeme spielen. Früher hatte das Trinkwasser in Arnheim eine hellbraune Färbung, da es unter der Veluwe gefördert wurde. Die hellgoldbraune Farbe stammte von der darin enthaltenen Fulvosäure. Nachdem sich die Menschen über die Farbe beschwert hatten, wurde sie herausgefiltert. Eigentlich ziemlich schade, denn Fulvosäure und Huminsäuren enthalten bis zu 65 verschiedene Spurenelemente – etwas, das sonst nirgendwo zu finden ist. Nur Plankton, Algen und Seetang kommen dem noch am nächsten.
Was macht Fulvosäure so besonders?
Fulvosäure zeichnet sich durch ihre einzigartige Molekülstruktur aus. Sie gehört zu den kleinsten Fraktionen des Humus und besitzt die besondere Eigenschaft, dass sie sich leicht mit verschiedenen Mineralien und Spurenelementen verbinden kann. Sie ist sozusagen die „Schubkarre“ in Ihrem Körper, die sowohl die nützlichen Mineralien an den richtigen Ort transportiert als auch die Schwermetalle über Darm und Nieren ausscheidet.
Genau aus diesem Grund steht Fulvosäure bereits seit längerer Zeit im Fokus vieler Bodenforschungsprojekte. In Bodenökosystemen spielt sie eine Rolle bei der Bereitstellung und dem Transport von Nährstoffen für Pflanzen. Eine ähnliche Rolle spielt sie auch in Ihrem Körper.
Forscher haben untersucht, wie Fulvosäure an Mineralien und Spurenelemente bindet, wie sie sich in biologischen Systemen verhält und welche Rolle dies möglicherweise bei der Nährstoffverfügbarkeit spielt.
Warum wird Fulvosäure häufig mit Nahrungsergänzungsmitteln kombiniert?
Wer sich näher mit Fulvosäure befasst, wird feststellen, dass sie häufig in Kombination mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen vorkommt. Das ist kein Zufall. Das Interesse an Fulvosäure richtet sich nämlich nicht nur auf ihren eigenen Gehalt, sondern vor allem auf die Art und Weise, wie sie von Natur aus mit Nährstoffen interagiert.
Aus diesem Grund wird es regelmäßig in Präparaten aus Kräutern, Vitaminen und Mineralstoffen als umfassende Unterstützung der allgemeinen Gesundheit eingesetzt.
Es ist nämlich besser, zunächst das Gesamtbild zu betrachten, anstatt sich auf ein einzelnes Mineral zu konzentrieren: Ernährung, Aufnahme, Lebensstil und Regeneration als Bestandteile desselben Systems. Es ist wie beim Klavierspielen: Die einzelnen Tasten bilden zusammen einen großen Resonanzkörper.
Zurück zum Wesentlichen
Die Gesundheit des Menschen beginnt letztendlich mit der Gesundheit der Natur. Alles, was wir essen, stammt aus Ökosystemen, in denen Boden, Pflanzen, Mikroorganismen, Tiere und der Mensch in einem „Meer“ aus Nährstoffen miteinander verbunden sind. Fulvosäure ist hierfür ein besonderes Beispiel.
Es ist vielleicht kein Wundermittel, aber es erinnert uns an eine wichtige Wahrheit: Bei der Gesundheit geht es nicht nur darum, was man zu sich nimmt. Es geht darum, was der Körper damit anfangen kann.
Man ist nicht das, was man isst. Man ist das, was man aufnimmt. Und Fulvosäure hilft Ihnen dabei.